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Schwedenhäuschen als Vermietungsobjekt

Es gibt viele Gründe, weshalb man sich ein Schwedenhäuschen zulegen möchte. Der häufigste ist vielleicht, dass man zusätzlichen Platz benötigt, doch dieser Bedarf kann unterschiedlich aussehen.

Einige benötigen ein zusätzliches Arbeitszimmer oder eine Bibliothek, einen Rückzugsort für sich selbst. Andere möchten ein Gästehaus, in dem Verwandte und Freunde schlafen können, wenn sie zu Besuch sind. Oder es bedarf einer Wohnung für Sohn oder Tochter, die langsam zu alt werden, um gemeinsam mit den Eltern zu leben, jedoch keinen anderen Weg einschlagen können.

Vielleicht hat man zu verschiedenen Zeiten auch unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten für ein Schwedenhäuschen. Dieses Haus überdauert Jahrzehnte, weshalb sie es irgendwann vielleicht nicht mehr benötigen. In diesem Fall können Sie es wunderbar vermieten und ein passives monatliches Einkommen generieren. Zudem bietet es dem Eigentümer einen gewissen Inflationsschutz – je höher die gesamtgesellschaftlichen Preise, desto höher die Miete, die Sie verlangen können.

Ein Schwedenhäuschen auf dem eigenen Grundstück erhöht den Wert des gesamten Grundbesitzes. Wirft es zudem ein kontinuierliches Einkommen ab, kann dies zu einem äußerst lukrativen Geschäft werden, vor allem in einer Zeit, in der viele nach alternativen Anlagen suchen, anstatt ihr hart verdientes Geld in Aktien zu stecken und auf eine gute Rendite zu hoffen. Die Investition in Immobilien hat sich in der Vergangenheit als eine der Optionen erwiesen, die trotz geringem Risiko die beste wirtschaftliche Entwicklung zeigt.


Allerdings gibt es einige Dinge, die man vor dem Vermieten eines Schwedenhäuschens beachten sollte. Im Folgenden finden Sie eine Liste.

Achten Sie darauf, an wen Sie vermieten
Am allerbesten ist es natürlich, wenn Sie einen Mieter finden, den Sie kennen oder mit dem Sie wenigstens gemeinsame Freunde haben. Egal, wie sicher Sie sich fühlen – setzen Sie nicht nur auf Referenzen, sondern lassen Sie die Bonität prüfen und vergewissern Sie sich, dass die Person zahlungsfähig ist.

Nehmen Sie auch das Internet und die Sozialen Medien zu Hilfe. Viele Menschen posten überraschend viele Informationen über sich auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Machen Sie sich ein Bild von Ihrem potenziellen Mieter und stellen Sie sich die Frage, ob dies eine Person ist, mit der Sie Geschäfte machen wollen und zudem als nächsten Nachbarn haben möchten.

Setzen Sie einen Vertrag auf
Ein Vertrag bedeutet nicht, dass man anderen Menschen misstraut, sondern dass es schwierig sein kann, sich an das Gesagte zu erinnern. Mündliche Vereinbarungen können zudem je nach Tonfall usw. unterschiedlich wahrgenommen werden. Aufzuschreiben, was man miteinander vereinbart hat, und das Unterzeichnen mit Namen und Datum ist eine Sicherheit für alle Beteiligten.

Der Vertrag sollte Angaben zur Miete, der Kündigungsfrist, dem Mieter und den Rechten sowie Pflichten des Vermieters bzw. Mieters im Falle eines Schadens etc. enthalten. Fertigen Sie auch eine Liste des vorhandenen Inventars an, auch wenn Sie unmöbliert vermieten. Im Internet finden Sie Vorlagen – prinzipiell ist es für Privatpersonen ohne juristische Bildung nicht schwer, diese Dokumente auszufüllen.

Nehmen Sie die Miete immer im Voraus
Miete wird für gewöhnlich monatlich entrichtet. Egal, auf welches Zahlungsintervall Sie sich letztlich einigen, sollten Sie sich immer im Voraus bezahlen lassen. Gewähren Sie einen Aufschub, werden Sie schnell in eine Situation geraten, in der Sie sich die Mühe machen müssen, das Mietgeld rechtzeitig zu erhalten, und wenn der Mieter die Wohnung verlässt, ohne zuvor seine Schuld beglichen zu haben, bleiben Ihnen nur wenige Möglichkeiten, dieses Geld jemals zu bekommen.

Neben der Miete können Sie auch eine Kaution für unvorhergesehene Ereignisse nehmen, z. B. als Schutz vor Kosten aufgrund von Nachlässigkeit oder Beschädigungen vonseiten des Mieters.