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Ein persönlicher Ort zum Philosophieren

Viele denken bei einer Gartentoilette an ein baufälliges, dreckiges Haus mit kaputter Tür. Dort geht man hinein, verrichtet seine Notdurft, geht wieder hinaus und hofft, dass es lange bis zum nächsten Mal dauert. Doch so muss es keinesfalls sein. Eine Gartentoilette sollte ein stabiles und einladendes Haus sein, in dem man sich Zeit nimmt.

Es hängt alles davon ab, wie Sie es gestalten. Eine gute Gartentoilette bietet viel Platz, wobei es keinen Grund gibt, rückwärts in den Raum zu laufen, weil dieser zu klein zum Umdrehen ist. Natürlich kann man dort auch einige Gartengeräte verstauen, die man vor Regen und Schnee schützen möchte, aber nur, wenn ausreichend Platz vorhanden ist.

Zudem kommt es auf die farbliche Gestaltung an. Die klassische Gartentoilette ist von außen rot, was natürlich nicht zwingend notwendig ist, aber wunderbar funktioniert. Innen ist es jedoch wichtig, dass es nicht dunkel oder düster ist, denn dadurch fühlt sich der Raum klein und unwirtlich an. Außerdem ist es schwerer, auf Sauberkeit zu achten. Nutzen Sie daher eher helle Farben, wie Weiß oder natürliche Holzfarbe. Dadurch wirkt der Raum wesentlich einladender.

Bei der Einrichtung sollte man sowohl den Gemütlichkeitsfaktor als auch praktische Dinge beachten. Halten Sie den Boden frei von Sachen, über die man stolpern könnte. Der Besucher in Not sollte weder über ein Klopapierlager steigen müssen noch in Mulch oder Streu auf seinem Weg ins Häuschen treten. Ein freier Boden erleichtert zudem die Reinigung. Zu bestimmten Jahreszeiten schleppt man leicht Schlamm und feuchtes Laub in die Gartentoilette. Achten Sie daher darauf, dass leicht gereinigt werden kann.

Besser ist es, Regale an den Wänden aufzustellen, wo jedes Teil seinen Platz findet. Ein Bücherregal mit Büchern und Zeitschriften schmückt den Ort und erfüllt seine Funktion. Auch wenn Sie nicht der Typ sind, der auf der Toilette liest, signalisiert es Ruhe und Wohlbefinden. Hängen Sie gerne auch ein detailreiches Gemälde oder Poster an die Wand, das der Besucher betrachten und so ins Träumen geraten kann. Sind die Wände neutral hell, empfiehlt sich ein wenig Farbe.

Doch die beste Ablenkung bietet vielleicht ein Fenster in Tür oder Wand, damit man in die Natur blicken kann. Oder bauen Sie eine zweiteilige, sogenannte Stalltür ein, bei der Sie bei schönem Wetter den oberen Teil öffnen können. Die Natur als Aussicht ist immer eine Wohltat und wenn Sie Glück haben, können Sie ein Eichhörnchen oder einen Fuchs durch das Fenster beobachten.